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1910 gab L. seine Teilhaberschaft an der Nürnberger Blechspielzeugfirma > Kienberger auf. Bemühungen um den Aufbau einer eigenen Produktion wurden durch den Ersten Weltkrieg verzögert, erst 1920 begann die Herstellung unter den Markenzeicben GL und Gelv. L. war Jude und musste seinen Betrieb unter dem Druck der nationalsozialistischen Machthaber 1934 verkaufen. L. emigrierte 1934 nach England, wo er 89jährig starb, während seine Firma zunächst unter dem Namen GeLy GmbH’, später als Nürnberger Blechspielwaren Fabrik’ (Marke: NBN) von Karl Ochs, der 1934 Teilhaber von L. geworden war, weitergeführt wurde. 1971 wurde die Produktion eingestellt, da der Konkurrenzdruck zu groß geworden war.

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