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Französischer Staatsbürger, der 1886 in Nürnberg eine Spielwarenfabrikation aufzog, die anfänglich als > Zulieferer für Bing arbeitete. Um 1890 wurde auch ein eigenes Programm angeboten, darunter bereits 1893 eine elektrische Straßenbahn. C. baute damals nicht nur schon sehr vorbildnahe Eisenbahn- und Schiffsmodelle, er war auch Wegbereiter der > Chromo-Lithographie. Beide Eigenschaften schufen um 1901 enge Verbindungen zu > Bassett-Lowke, der bis 1914 viele Lokomotiv- und Wagentypen nach englischen Mustern von C. bezog. Unter dem Druck der Ereignisse musste C. 1914 in sein Heimatland zurückkehren, die Fa. wurde bis zur Einberufung zum Kriegsdienst von seinem Teilhaber Paul Josephstal geführt und dann 1917 von > Bauer übernommen. Teile des Wagensortiments tauchten später bei > Bub auf. Auch Bassett-Lowke scheint in den Besitz eines Teils der Werkzeuge für englische Wagen gekommen zu sein, die bis in den Zweiten Weltkrieg angeboten wurden. Firmenzeichen: G.C.Co.N. in Zahnrad-Emblem.

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