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Heinrich Müller war Konstrukteur bei > Bing und gründete 1912 zusammen mit Heinrich Schreyer in Nürnberg die Fa. Schreyer & Co., abgekürzt Schuco. 1914 musste das junge Unternehmen kriegsbedingt stillgelegt werden und nahm die Produktion erst 1922 auf. Spezialitäten waren Bewegungsspielzeuge, so der 1929 eingeführte Pickvogel’, der es auf eine Serie von ca. 25 Millionen Stück brachte. 1936 erschien das weltberühmte Wendeauto, das nicht vom Tisch fallen konnte. Danach immer stärkere Konzentration auf Modellautos mit diversen mechanischen Funktionen. Mit dem Tod von H. Müller 1958 begann der Niedergang, der am 16.11.1976 mit dem Konkurs endete. Name und Patente wurden im Februar 1977 von > DCM, die Lagerbestände von >Istwert übernommen. 1980 ging Sch. schließlich an > Mangold, wo mittlerweile einige alte Stücke neu aufgelegt worden sind.

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