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1946 gründeten 3 Initianten die Firma SPIEWA GmbH, Zürich mit dem Ziel ein Spur-0-Modell der damals topmodernen Re 4/4’ der SBB zu entwickeln und zu fertigen. Das für jene Zeit hervorragend modellmässige Gehäuse wurde bei der renommierten Injecta AG im Spritzgussverfahren hergestellt.

Leider scheiterte das Vorhaben an der Antriebsmechanik und man blieb auf einem Berg fertiger Gehäuse sitzen, die man zur Schadenminderung zu verkaufen versuchte. Drei Interessenten, die Firma ->HAG, Alois ->KEISER aus Zug und Josef ->SEILER aus Mosnang, ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen um mit einem eigenen Antrieb Re 4/4-Loks zu produzieren. Auch ->RESAL verwendete eine kleine Anzahl für den Bau einer Ae 4/6-Lokomotive. Ein Teil der Gehäuse ging an Modellbaugeschäfte.

 

3.3.2017  GJW

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